Nadja Kopeinig-Goretschnig
Nadja Kopeinig-Goretschnig auf Facebook
Nadja Kopeinig-Goretschnig RSS Feed abonieren!
525true dots bottomright 300true true 1500none
  • 5000 fade true 60 bottom 100
    Nadja 1
  • 5000 fade true 60 bottom 100
    Slide2
  • 5000 fade true 60 bottom 100
    Slide3

Methoden

Psychologische Beratung für Familien klagenfurt kopeinigDie Basis für die Zusammenarbeit mit meinen KlientInnen ist für mich zu allererst die Beziehung. Nur wenn man sich miteinander wohl fühlt, kann man auch ein angenehmes, produktives Klima schaffen. Ich sehe mich als respektierende Zuhörerin und achte auf die Ressourcen meiner KlientInnen z.B.: was hat wann geholfen, Krisen zu bewältigen? Den verschiedenen Gefühlen einen Platz zu geben und damit aus chaotischen, oft auch überschwemmenden Gefühlen wieder eine übersichtliche „Optik“ zu geben, ist mein Ziel. Um meine Arbeit mit Menschen besser beschreiben zu können, möchte ich Ihnen anhand von ein paar mir wichtigen methodischen Schwerpunkten einen kurzen Einblick geben.

Teilearbeit

Psychologische Beratung für Paare teilearbeit klagenfurt kopeinig

auch Ego-State genannt, versteht sich als Grundgedanke von vielen verschiedenen „Ichs“. Wir sagen zum Beispiel: „Ich möchte ein Eis aber irgendetwas sagt, ich sollte kein Eis essen“. Kommt Ihnen diese Situation vielleicht bekannt vor? Vielleicht der kindliche Teil in uns will ein Eis und der andere Teil, vielleicht der vernünftige, erwachsene, sagt nein dazu oder wir sagen: „Ich bin mit mir nicht im Reinen“ dann meinen wir einen Teil von uns. Das heißt wir verstehen uns als eine Vielfalt von Teilen die veränderbar, beeinflussbar und variabel sind und nicht als ein starres „Ich“ auftritt. Das arbeiten mit unseren inneren Teilen ermöglicht uns, aus dem „… mir geht es so schlecht, mir als ganzer Mensch …“ herauszusteigen und auf die Suche gehen zu können, was in mir es ausmacht, dass es einem Teil schlecht geht. zB: die Mutter, die ihre Kinder versorgt, die im Beruf steht und den Haushalt macht, aber ein Teil in ihr, nämlich die Frau, fühlt sich vernachlässigt. Hier kann man konkret daran arbeiten, was die Frau braucht um wieder ausgeglichener und zufriedener zu sein.

[top]

Narratives Arbeiten

Das narrative Arbeiten ist ein großer methodischer Bereich in der Systemischen Psychotherapie, den ich hier nur kurz anreißen kann, da es sonst den Rahmen sprengen würde. Einerseits verstehen wir darunter, Gestalterin unseres Lebens zu sein, Lebensgeschichten erzählen zu können, wie zum Beispiel eine Lebensgeschichte des kleinen Mädchens, das sehr angepasst leben musste, weil ihre Eltern mit einem Alkoholproblem zu kämpfen hatten und nicht auffallen durfte und sehr gelitten hat. Oder eine Lebensgeschichte des kleinen Mädchens das es gelernt hat, sehr kreativ zu werden, um sich neben den alkoholkranken Eltern einen Raum fürs Spielen zu ermöglichen, und das es geschafft hat, mit einer ganzen Menge an Ressourcen diese schwierige Lebenssituation zu meistern, zu überleben. Diese beiden Geschichten erzählen zwar die Geschichte des kleinen Mädchens, aber auf zwei ganz unterschiedliche Weisen. Die eine sehr eingeschränkt, negativ, die andere hingegen auf die Ressourcen schauend, auf die Stärken, die das Mädchen damit erlernt hat.

Der andere Teil in der Narrativen Therapie beschäftigt sich mit dem Externalisieren. Das heißt, eine Klientin hat Angstzustände und beschreibt von sich aus: “Die Angst nimmt mich vollkommen gefangen!” Damit externalisiert sie automatisch die Angst, indem sie die Angst als etwas Eigenständiges beschreibt „… sie hat mich im Griff …“, mit dieser Aussage kann ich als Therapeutin gut weiter arbeiten, nämlich die Angst steht ja für ein Bedürfnis im Hintergrund, wie zum Beispiel der Angst vor Verlust, vorm Alleinsein etc. Wenn ich nun mit der Angst Kontakt aufnehme, kann ich herausfinden, was sie braucht, um sich wieder beruhigen zu können. Ich kann die Angst plakativ machen, wie schaut sie aus, wie fühlt sie sich an, was will sie …? Damit lässt sich ein Lösungsbild erarbeiten, mit dem die Angst ihre Macht verliert und der Klient an Kraft und Stärke gewinnt.

[top]

Familienbrett

Familienbrett systemische Psychotherapie kopeinig klagenfurt

Das Familienbrett ist ein Holzbrett mit Holzfiguren unterschiedlicher Größe und Form, sowie Tieren, und verschiedenen Materialien, die dazu verwendet werden, anhand einer konkreten Fragestellung Situationen und Emotionen aufzustellen. Das Arbeiten mit Tieren und Handpuppen etc. erleichtert Mensch oftmals über sich über eine andere Figur zu sprechen. Das Tier symbolisiert dann einen Teil vom ihm oder aber einen Gefühlszustand. Außerdem eignet sich gerade die Form des sich ausdrücken um mit Kindern zu arbeiten. Die haben hierzu einen sehr direkten und verspielten Zugang der es sehr erleichtert sich mit ihnen zu verständigen. Das soll dazu dienen, einen besseren Überblick über die Situation zu bekommen die durch die Betrachtung von oben möglich wird. Während des Aufstellens wird meistens schon einiges an Gefühlen … klarer wahrgenommen und hilft, ein mögliches Lösungsbild zu gestalten. Wieder liegt der Fokus auf: „Ich bin die Gestalterin meines Lebens, meines Daseins“.

[top]

Arbeit durch Bewegung im Raum

Einzeltherapie bewegung im raum therapie hilfe problemkinder

Ich arbeite gerne mit Bewegung, da es sich für mich sowohl aus persönlicher Erfahrung als auch in der Arbeit mit KlientInnen gezeigt hat, dass, sobald man sich bewegt, auch eine Bewegung in unsere Wahrnehmung kommt und sich damit Sichtweisen und Blickwinkel verändern können. Mit Bewegung meine ich, dass ich KlientInnen auffordere, sich je nach Stimung einen Platz im Raum zu suchen oder eine bestimmte Position einzunehmen. Durch das Erleben findet eine bewusstere Wahrnehmung statt, die dem Klienten wiederum ermöglicht, Situationen und Emotionen anderes zu sehen und anders damit umzugehen.

[top]

zirkuläre Fragen klagenfurt hilfe ehe beratung

Zirkuläre Fragen:

Dabei handelt es sich um Fragen, die sich auf Ihr Umfeld beziehen und Ihnen etwas deutlich machen sollen, wie z.B.: was würde Ihre Mutter dazu sagen, dass Sie jetzt traurig sind? Sie schlüpfen in eine andere Rolle, beantworten von der aus diese Frage und nehmen damit auch eine andere Haltung und Perspektive ein.

[top]

Hypnosystemischer Ansatz

Mit Hilfe von Trancezuständen helfe ich Ihnen, in einen anderen Bewusstseinszustand zu kommen um leichter zu Ihren inneren Bildern Zugang zu finden. Die Suggestion und Imagination hilft uns, schneller in Lern –und Veränderungsprozesse einsteigen zu können und sie deutlicher zu „spüren“, zu „erleben“. Mit Hilfe dieses Spürens fällt es leichter, manche Gefühle und Situationen/Fragen nachzuvollziehen und es damit auch in unser Handeln besser zu integrieren.

[top]

Reflecting Team

Das Reflecting Team wird in der Regel in Einrichtungen praktiziert, wo mehrere Teammitglieder sind. In der Praxis lade ich aber auch KollegInnen ein, um mit mir diese Methode zu praktizieren da sie mir in bestimmten Situationen sehr hilfreich erscheint. Die Therapiestunde wird also mit zwei TherapeutInnen und einem Klienten bzw. dem Paar oder der Familie gestaltet. Ein Therapeut ist im Hintergrund, mehr ein Beobachter als der andere, der den aktiven Part übernimmt. Nach einer gewissen Zeit wird die Therapiesitzung unterbrochen und die beiden TherapeutInnen wenden sich einander zu und sprechen vor dem Klienten über das, was sie wahrgenommen und erlebt haben und entwickeln zusammen ein Bild von außen. Der Klient hört zu, unterbricht nicht, hat die – wie ich finde – wunderbare Möglichkeit, eine Art Feedback zu bekommen. Nach dieser produktiven Einheit wendet sich der aktive Therapeut wieder dem Klienten zu und bespricht mit ihm, wie das für sie/ihn gewesen ist. Ganz wichtig ist nun das Reflektieren über die Reflexion der TherapeutInnen, um für den Klienten das Hilfreiche herauszufiltern. Wann hat man im realen Leben schon die Möglichkeit, dabei zuzuhören, was über einen selbst gedacht wird, wie man eingeschätzt wird und wie man wahrgenommen wird?! Deshalb finde ich diese Methode sehr hilfreich und habe nur positive Erfahrungen damit gemacht.

[top]

 

Ÿ